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Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Jan-Hendrik Herbst

Jan-Hendrik Herbst © Jan-Hendrik Herbst

E-Mail jan-hendrik.herbst@tu-dortmund.de

Telefon (+49)231 755-3013

Postadresse
Emil-Figge-Straße 50
44227 Dortmund
Deutschland

Campus Adresse
Campus Nord
Emil-Figge-Straße 50

Raum 2.305

 

Sprechzeiten
Eine Sprechstunde wird bei Bedarf individuell per Mail vereinbart. Hierfür melden Sie sich bitte bei mir: jan-hendrik.herbsttu-dortmundde


Vita/Akademische Laufbahn

  • Seit 2017 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Katholische Theologie, Lehrstuhl für Praktische Theologie/Religionspädagogik der TU Dortmund
  • 2017 Abschluss: Master of Arts Christentum in Kultur und Gesellschaft, WWU Münster
  • 2015 – 2017 Referendariat am Märkischen Gymnasium Hamm, abgeschlossen mit dem zweiten Staatsexamen
  • 2015
    • Abschluss: Master of Education, WWU Münster
    • Abschluss: Diplom für Christliche Sozialwissenschaften, WWU Münster
  • 2014 Studentische Hilfskraft im Projekt „Kritik von innen“ am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ in Münster
  • 2010 – 2014 Studentische Hilfskraft, Leitung von Tutorien an verschiedenen Lehrstühlen
  • 2009 – 2015 Studium für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen mit den Fächern Katholische Theologie und Mathematik an der WWU Münster
  • 2008 – 2009 Freiwilligendienst in einer Kindertagesstätte und einer Hausaufgabenbetreuung in Quito, Ecuador

Lehr- und Forschungsbereich

  • Kritische Theorie der Moralentwicklung und kritische Bildungstheorie
  • Schulpraktische Anwendung von Konzepten wie TZI oder Theater der Unterdrückten
  • Demokratiepädagogik und demokratisches Lernen
  • Politische Dimension religiöser Bildung
  • Religionsunterricht im öffentlichen Bildungswesen
  • Ideologiekritik und Religionspädagogik
  • Problemorientierter Religionsunterricht und religionspädagogische Reformdekade um 1968

Aktuelle Forschungsprojekte

  • Politische Themen in der religiösen Bildung von Jugendlichen (Tagung)

Die öffentliche Sichtbarkeit und politische Brisanz von Religion wird in den letzten Jahren zunehmend deutlich. Dieser Umstand betrifft auch Themen der schulischen und außerschulischen Bildungspraxis: Ökologie und Ökonomie oder Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit wie Rassismus und Antisemitismus. Solche Themen stellen nicht nur einen Gegenstand religiöser Bildung dar, sie betreffen auch die Bedingungen der Lernprozesse. Ein neuer Blick auf diese Sachverhalte kann Fallstricke und blinde Flecken, aber auch Potenziale und Perspektiven offenlegen und damit die konkrete Bildungspraxis produktiv voranbringen.

  • Beiträge der Demokratiepädagogik zu einer politisch reflektierten Religionspädagogik (Dissertationsprojekt)

Demokratisches Lernen ist gegenwärtig virulent, was zum Beispiel im Spiegel aktueller gesellschaftspolitischer Entwicklungen deutlich wird. Der Schule wird eine fächerübergreifende Verantwortung zugewiesen, die demokratische Gesinnung zu fördern, denn Bildung schaffe erst die kulturellen Voraussetzungen für Demokratie. Es gelte, demokratisches Lernen fachspezifisch zu implementieren - ähnlich wie Binnendifferenzierung und sprachsensibles Unterrichten. Im Forschungsprojekt sollen Möglichkeiten und Grenzen eruiert werden, den schulischen Religionsunterricht demokratiepädagogisch auszugestalten. Insbesondere werden auch Kritikpunkte an der Demokratiepädagogik, die von Seiten der Politikdidaktik und der kritischen politischen Bildung geäußert werden, in den Blick genommen und analysiert, welche Impulse diese für eine politisch reflektierte Religionspädagogik implizieren.

Aktuelle Publikationen

Eine vollständige Publikationsliste finden Sie hier.

  • Herbst, Jan-Hendrik / Tacke, Lena (2022): Arbeitshilfe zum Film „Wer wir waren“ (mit einem Vorwort von Weihbischof Rolf Lohmann). Katholisches Filmwerk (i.E.).
  • Henningsen, Julia / Herbst, Jan-Hendrik (2022): Religionspädagogik, religiöse Bildung und ihre Medien in postkolonialen Konstellationen: Überblick, beispielhafte Impulse und Forschungsdesiderate. In: Knobloch, Phillip D. Th. / Drerup, Johannes (Hg.): Bildung in postkolonialen Konstellationen. Erziehungswissenschaftliche Analysen und pädagogische Perspektiven. Bielefeld: transcript (i.E.).
  • Herbst, Jan-Hendrik / Menne, Andreas (2022): ‚Konfliktstoff Kopftuch‘? Möglichkeiten einer Reflexion populistischer Identitätspolitik im Religionsunterricht. In: Pohl, Kerstin et al. (Hg.): Brennpunkt Populismus. 15 Antworten aus Fachdidaktik und Bildungswissenschaft. Schwalbach am Taunus: Wochenschau (i.E.).
  • Herbst, Jan-Hendrik (2021): Die politische Dimension des Religionsunterrichts. Aktuelle Auseinandersetzungen, historische Hintergründe, interdisziplinäre Impulse und praktische Perspektiven (Dissertationsschrift). Bochum: RU Bochum [eine zusätzliche Veröffentlichung der Monographie ist in Vorbereitung].
  • Herbst, Jan-Hendrik (2021): Braucht religiöse Bildung einen Beutelsbacher Konsens? Philosophiedidaktische Impulse für die religionspädagogische Debatte. In: Theo-Web 20, H.2, S. 321–338.
  • Herbst, Jan-Hendrik (2021): Politische Religionspädagogik in transnationaler Perspektive. Rekonstruktion von Grundlinien des Wissenstransfers in der katholischen Religionspädagogik der langen 1960er-Jahre. In: ZPT 73, H. 1, S. 16–27.
  • Herbst, Jan-Hendrik (2021): Kontroversität und Positionalität im konfessionellen Religionsunterricht. Religionspädagogische Perspektiven auf den Beutelsbacher Konsens. In: Drerup, Johannes / Zulaica y Mugica, Miguel / Yacek, Douglas (Hg.): Dürfen Lehrer ihre Meinung sagen? Demokratie, Bildung und der Streit über das Kontroversitätsgebot. Stuttgart: Kohlhammer, S. 77–99.
  • GÄRTNER, Claudia / HERBST, Jan-Hendrik (Hg.) (2020): Kritisch-emanzipatorische Religionspädagogik. Diskurse zwi­schen Theo­lo­gie, Pä­da­go­gik und Politischer Bil­dung. Wiesbaden: Springer.
  • HANS, Anna / HERBST, Jan-Hendrik / TÖBBEN, Anna (2020): Mein Religionsunterricht in einer pluralen Gesellschaft. Zum Verhältnis von Kirche und Staat (Klasse 10-13).
    Unter Mitarbeit von Nora Becker und Johannes Schmoldt (EinFach Religion). Braunschweig: Westermann i.E.

Vorträge, Workshops und Tagungen

Weitere Vorträge, Workshops und Tagungen finden Sie hier.

  • Vortrag „Offenbarung aus einem ‚brennenden Dornbusch im Schwarzwald‘ (G. Steffens)? Der Beutelsbacher Konsens und seine religionspädagogische Rezeption“ (Workshop „Politische Bildung und die Kontroverse über Kontroversitätsgebote. Theoretische Perspektiven und empirische Befunde“, TU Dortmund, September 2020)
  • Durchführung des Workshops „Religiöse Identität als brisanter Rohstoff von Politik? Konkrete Möglichkeiten der Reflexion populistischer Identitätspolitik im Religionsunterricht“ (Religionslehrer*innentagung auf der Jugendburg Gemen, Februar 2020)
  • Impuls und Diskussion „Die politische Theologie der neuen Rechten“ (Kolloquium für Politische Theologie nach Tiemo Rainer Peters, Münster, Februar 2020)
  • Vortrag „Wie wird in der Kopftuchdebatte geframed? Ein Beispiel ideologiekritischer Bildung im Religionsunterricht“ (mit Andreas Menne, Ringvorlesung des AK Fachdidaktik „„Herausforderungen durch Populismus – Antworten aus Fachdidaktik und Bildungswissenschaft“, Universität Mainz, Januar 2020)
  • Durchführung des Workshops „Hip-Hop als Ventil!“ – Demokratisches Lernen am Beispiel eines Rap-Workshops am Märkischen Gymnasium Hamm (Fachtag für Referandar*innen am ZfsL Hamm, Dezember 2019)
  • Vortrag „Politische Religionspädagogik global? Rekonstruktion einer politisch profilierten katholischen Religionspädagogik in den langen 1960er Jahre“ (Kolloquium für Kirchengeschichte an der RUB, November 2019)
  • Organisation des Oberseminars vom Institut für katholische Theologie (zus. mit Gregor Taxacher) im WiSe 2018/19 (Thema: "Populismus und Religion", mit Matthias Kortmann) und SoSe 2019 (Thema: "Reichtum als moralisches Problem", mit Christian Neuhäuser)
  • Vortrag "Konturen einer neuen politischen Religionspädagogik? Historische und interdisziplinäre Perspektiven auf die politische Dimension religiöser Bildung" (Kassel-Paderborn-Dortmunder Doktorandenkolloquium, 2019)
  • Workshop "Populismus und religiöse Bildung - Ein exemplarischer Blick in außerschulische und schulische Projekte" (Dortmunder Diskurse, TU Dortmund, 2019)

Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.