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Wissenschaftlicher Mit­ar­bei­ter

Dr. Gregor Taxacher

Dr. Gregor Taxacher © Dr. Gregor Taxacher

E-Mail gregor.taxacher@tu-dortmund.de

Telefon (+49)231 755-2996

Fax (+49)231 755-6218

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Emil-Figge-Straße 50
44227 Dort­mund
Deutsch­land

Campus Adresse
Campus Nord
Emil-Figge-Straße 50

Raum 2.417

Sprechzeiten
Sprechstunden im SoSe 2021 biete ich jeweils freitags, 10-12 Uhr online auf Webex an. Anmeldung bitte per Mail.


Vita / Akademische Laufbahn

  • 1983-1990 Stu­di­um Theo­lo­gie (zeitweise auch Philosophie und Germanistik) in Würzburg, Tübingen und Bonn
  • 1987-1989 Zivildienst im Pflegedienst, Herz-Jesu-Heim Düsseldorf
  • 1991-1993 Graduiertenstipendium des Cusanuswerkes
  • 1994 Pro­mo­ti­on zum Dr. theol. mit der Ar­beit „Trinität und Sprache“ an der Uni­ver­si­tät Bonn
  • 1994-2003 Referent an der Thomas-Morus-Akademie Bensberg
  • 2003-2009 Freiberuflicher Journalist, Referent und Autor
  • 2009-2017 Redakteur beim Westdeutschen Rundfunk
  • Seit April 2017 Wissenschaftlicher Mit­ar­bei­ter am Institut für Katholische Theo­lo­gie, Fa­kul­tät für Hu­man­wis­sen­schaf­ten und Theo­lo­gie an der TU Dort­mund
  • Oktober 2020  Habilitation im Fach Systematische Theo­lo­gie/Dogmatik

Lehr- und Forschungsbereich

  • Systematische Theo­lo­gie
  • Diagnose/För­de­rung

For­schung

  • Erkundungen zu einer Theo­lo­gie der Tiere: Die Präsenz der Tiere wird als Querschnittsthema Systematischer Theo­lo­gie von der Schöpfungslehre bis zur Eschatologie erwiesen, exemplarisch und geschichtlich (zu­sam­men mit Thomas Ruster und Simone Horstmann).
  • Erkundungen zum „Typisch Christlichen“: biographisch, philosophisch, biblisch. Quer durch die Geschichte des Christentums sollen exemplarische Biografien daraufhin un­ter­sucht wer­den, welche philosophischen und biblischen Themen sich in ihren Lebensthemen reflektieren. So soll das „typisch Christliche“ nicht satzhaft-dogmatisch, sondern gestalthaft und „struktural“ in seiner geschichtlichen und theologischen Varianz und Konsistenz erkennbar wer­den.
  • Symbolik der Erlösung. Ein Neuzugang zur Soteriologie.

Publikationen

  • Trinität und Sprache. Dogmatische Erkenntnislehre als Theo­lo­gie der Sprache. Eine systematische Be­fra­gung Karl Barths. Würzburg 1994
  • Nicht endende Endzeit. Nach Auschwitz Gott in der Geschichte denken. Gütersloh 1998
  • Christus bis ans Ende der Welt. Die Mission des Paulus. Bergisch Gladbach 2009
  • Apokalyptische Vernunft. Das biblische Geschichtsdenken und seine Kon­se­quenzen. Darmstadt 2010
  • Apokalypse ist jetzt. Vom Schweigen der Theo­lo­gie im Angesicht der Endzeit. Gütersloh 2012
  • Bruchlinien. Wie wir geworden sind, was wir sind: Eine theologische Dialektik der Geschichte. Gütersloh 2015
  • Gemeinsam mit Simone Horstmann und Thomas Ruster: Alles was atmet. Eine Theo­lo­gie der Tiere. Regensburg 2018
  • Vom Zeigen im Sagen. Wittgensteinsche Zugänge zum Theologischen in der Theo­lo­gie. In: Theo­lo­gie und Philosophie 71 (1996) S. 495-531.
  • Fanal und Geschichte. Plädoyer für eine "Globalisierung" der Theo­lo­gie nach Auschwitz. In: Kellenbach/Krondorfer/Reck (Hg.), Von Gott reden im Land der Täter. Theologische Stimmen der dritten Generation seit der Schoah, S. 68-94, Darmstadt 2001.
  • Erkenntniskritik und Trinität. Eine Skizze. In: Theo­lo­gie und Philosophie 77 (2002) S. 179-215.
  • Apokalyptische Erinnerung: Glaube zwischen Grauen und Offenbarung. Ein theologisches Ex­peri­ment im Gespräch mit Emil L. Fackenheim. In: Petzel/Reck (Hg.), Erinnern. Erkundungen zu einer theologischen Basiskategorie, S. 145-161, Darmstadt 2003.
  • Mit dem Anfang anfangen – Karl Barth (1886-1968). In: Langer/Niewiadomski (Hg.), Die theologische Hintertreppe. Die großen Denker der Christenheit, S. 60-71, München 2005.
  • Korbinian. Die Zähmung des Bären. In: Langer (Hg.) Licht der Erde. Die Heiligen. S. 249-251, München 2006.
  • Ausweglose Geschichte - Ausgang: Religion? Vom Trauma, das fliehen lehrt. In: Evangelische Theo­lo­gie 67 (3/2007) S. 186-200.
  • Die verbleibende Zeit. Apokalyptik und Geschichte in Friedrich-Wilhelm Marquardts Eschatologie. In: A. Pangritz (Hrsg.), „Biblische Radikalitäten“. Judentum, Sozialismus und Recht in der Theo­lo­gie Friedrich-Wilhelm Marquardts. S. 105-127. Würzburg 2010.
  • Messianische Geschichte: Kairos und Chronos. Giorgio Agambens Paulus-Auslegung weiter gedacht. In: Evangelische Theo­lo­gie 70 (3/2010) S. 217-233.
  • Kollektivvergebung statt Kollektivschuld? Ein Zwischenruf. In: theologie.geschichte. Zeitschrift für Theo­lo­gie und Kulturgeschichte 6 (2011); (s. Link)
  • Messianische Kritik – messianische Utopie. Theologisch-politische Dekonstruktion und Vision bei Giorgio Agamben und Thomas Ruster. In: Theologische Quartalschrift Tübingen 192 (1/2012) 21-41.
  • Gott, dieser Oppositionelle. Vom Nut­zen einer Kritik der apokalyptischen Vernunft. In: Concilium 50 (3/2014) 277-285.
  • Mitarbeit bei: Von Abba bis Zorn Gottes. Irrtümer aufklären - das Judentum verstehen. (Hrsg. Paul Petzel und Nobert Reck). Ostfildern 2017
  • „Form gewinnen in formloser Zeit“. Oswald Spenglers Kultur-Morphologie als Ästhetik. In: A.H. Leugers-Scherzberg/L.Scherzberg (Hg.) Diskurse über „Form“, „Gestalt“ und „Stil“ in den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts. (theologie.geschichte Beiheft 9) Saarbrücken 2017, S. 13-35
  • Heiliger Geist und Geschichte. Aus systematisch-theo­lo­gi­scher Sicht über Geschichtlichkeit nach­den­ken. In: S. Horstmann/E. Ballhorn (Hg.), Theo­lo­gie verstehen. Ler­nen mit dem Credo. Stuttgart 2018
  • "Heilige katholische Kirche". Aus systematisch-theo­lo­gi­scher Sicht über Kirche reflektieren. In: S. Horstmann/E. Ballhorn (Hg.), Theo­lo­gie verstehen. Ler­nen mit dem Credo. Stuttgart 2018
  • Pause von der Entfremdung. Anapausis und die Erlösungssehnsucht der Wüstenväter, in: Geist & Leben 2/2020, S. 116-125
  • Hemd und Hose. Warum die Theo­lo­gie politisch nicht kleingläubig wer­den darf. In: feinschwarz 1.2.2018 (s. Link)
  • Kirche in der Klima-Apokalypse. Warum ein christlicher Segen für den „Green New Deal“ nicht reichen wird. In: Zeitzeichen.net 30.12.2019 (s. Link)
  • Zusammen mit: Jan Niklas Collet, Jonas Erulo, Fana Schiefen, Jan-Hendrik Herbst: Der rechten Normalisierung entgegentreten! Politische Theo­lo­gie angesichts von Thüringen. In: feinschwarz 7.2.2020 (s. Link)
  • Apokalyptischer Realismus. Warum die Klimakatastrophe doch ein theologisches The­ma ist, in: Zeitzeichen 2/2020, S. 46f. 
  • „Das ist nicht das Ende“ – Apokalyptisches in der Co­ro­na-Krise, in: Thomas Morus Akademie Bensberg 30.5.2020 (s. Link)
  • Auf dem Weg zur Dekarnation? Theologische Anmerkungen zur di­gi­ta­len Lehre, in: feinschwarz 12.6.2020 (s. Link)      
  • Britta Frede-Wenger, Glauben und Denken im Angesicht von Auschwitz. Eine Auseinandersetzung mit dem Werk von Emil L. Fackenheim. In: theologie.geschichte. Zeitschrift für Theo­lo­gie und Kulturgeschichte Band 1 (2006), Münster 2008, S. 359-366.
  • Björn Krondorfer, Katharina von Kellenbach, Norbert Reck, Mit Blick auf die Täter. Fragen an die deutsche Theo­lo­gie nach 1945. In: theologie.geschichte. Zeitschrift für Theo­lo­gie und Kulturgeschichte Band 1 (2006), Münster 2008, S. 370-375.
  • "Geschichte wagen". Johann Baptist Metz, Memoria Passionis. Ein provozierendes Gedächtnis in pluralistischer Gesell­schaft, Freiburg 2006. In: Concilium 42/5 (2006), 618-619.
  • Bernd U. Schipper, Georg Plasger (Hg.), Apokalyptik und kein Ende? In: theologie.geschichte. Zeitschrift für Theo­lo­gie und Kulturgeschichte Band 2 (2007), Saarbrücken 2015, S. 212-217.
  • Marion Werner, Vom Adolf-Hitler-Platz zum Ebertplatz. Eine Kulturgeschichte der Kölner Straßennamen seit 1933. In: theologie.geschichte. Zeitschrift für Theo­lo­gie und Kulturgeschichte 4 (2009) (s. Link)
  • Harutyun Harutyunyan, Die Einigung Europas - ein christliches Projekt. Die europäische In­te­gra­ti­on und die Haltung der Kirchen in ökumenischer Perspektive. Berlin 2008. In: theologie.geschichte. Zeitschrift für Theo­lo­gie und Kulturgeschichte 4 (2009) (s. Link
  • Frank Bösch, Constantin Goschler (Hgg.), Public History. Öffentliche Darstellungen des Nationalsozialismus jenseits der Geschichtswissenschaft, Frankfurt, New York 2009. In: theologie.geschichte. Zeitschrift für Theo­lo­gie und Kulturgeschichte 6 (2011) (s. Link)
  • Lorenz S. Beckhardt, Der Jude mit dem Hakenkreuz. Meine deutsche Familie, Berlin 2014. In: theologie.geschichte. Zeitschrift für Theo­lo­gie und Kulturgeschichte 9 (2014) (s. Link)
  • Carrére, Emmanuel, Das Reich Gottes. Aus dem Französischen von Claudia Hamm. Berlin 2016. In: Stimmen der Zeit 7/2016, 497-498.
  • Das philosophische Handwerk. Matthew B. Crawfords ‚Wiedergewinnung des Wirklichen‘, in: s. Link 
  • E.O.Wilson, Die Hälfte der Erde. München 2016; in: Stimmen der Zeit 10/2017, 712 f.
  • Barmherzigkeit aus der Religions-Kitsch-Ecke holen, in: Concilium 4/2017, S. 503-506.
  • Neu gelesen: Johann Baptist Metz. Memoria Passionis. In: inspiration. Zeitschrift für christliche Spiritualität und Lebensgestaltung 44 (1/2018) S. 48
  • Politische Theo­lo­gie von Korea bis West-Papua. In: Concilium1/2018, S. 121-125
  • Hans-Gerd Janßen/Julia D.E. Prinz/Michael J. Rainer, Theo­lo­gie in gefährdeter Zeit. Stichworte von nahen und fernen Weggefährten für Johann Baptist Metz zum 90. Geburtstag. Das Alphabet des Evangeliums, in: Concilium 1/2019, S. 113-116
  • Gewalt, Widerstand und Spiritualität, in: Conciulium 1/2020, S.95-98
  • Norbert Reck: Der Jude Jesus und die Zukunft des Christentums. Zum Riss zwischen Dogma und Bibel. Ein Lösungsvorschlag, in: Concilium 2/2020, S. 221-225
  • James H. Cone: Kreuz und Lynchbaum, in: theologie.geschichte Bd.15/2020 (s. Link)
  • Merhaba projesi. Ein Bildungsprogramm als Reise in eine (immer noch) unbekannte Jugendszene in Deutsch­land, in: Jahrbuch für Jugendreisen und In­ter­natio­nalen Jugendaustausch 2000, S. 94-106, Bergisch Gladbach 2001.
  • Interkulturelles Ler­nen – fern und nah. Überlegungen nach einer Tagung über "Jugendarbeit in der Einwanderungsgesellschaft", in: Jahrbuch für Jugendreisen und In­ter­natio­nalen Jugendaustausch 2001, S. 85-94, Bergisch Gladbach 2002.
  • Matthias Otten, Gregor Taxacher, Ulrich Zeutschel: Interdisziplinär -trägerübergreifend - themenzentriert. Der Forscher-Praktiker-Dialog zur inter­natio­nalen Jugendbegegnung. In: In­ter­natio­na­ler Jugendaustausch- und Besucherdienst der Bundesrepublik Deutsch­land (Hrg.): Forum Jugendarbeit 2002, Münster 2002, S. 94-104.
  • Filiz Elüstü, Gregor Taxacher: Merhaba heißt willkommen. Vom Frauenprojekt zum Gender Mainstreaming in der interkulturellen Bildungsarbeit. In: Betrifft Mädchen 3-02, Münster 2002, S. 17-19.
  • Schwierige Teilnehmer – überforderte Begleiter? Probleme bei Kinder- und Jugendreisen in Nah- und Ferndiagnose. Erkennt­nisse einer Tagung. In: Jahrbuch für Jugendreisen und In­ter­natio­nalen Jugendaustausch 2002, S. 78-88, Bergisch Gladbach 2003.
  • Von Merhaba projesi zu beraberce // ge­mein­sam. Ziel­grup­pen-Forum und interkultureller Dialog mit Oberstufenschülerinnen und Stu­die­ren­den. In: Politische Bildung in der Einwanderungsgesellschaft, S. 372-391, Schwalbach 2006. Erneut ver­öf­fent­licht in: Religion und Kultur. AKSB-Jahrbuch 2008 (Wochenschau-Verlag), S. 159-177.
  • Gregor Taxacher (Hrsg.): Inter­kulturelle Kom­pe­tenz und Mi­gra­tion. Beiträge aus dem Bensberger Kolloquium zur Migratinnenforschung. Bergisch Gladbach 2006.

Diverse Ver­öf­fent­lichun­gen in Fach- und Institutionenzeitschriften ("Newsletter Freizeit und Tourismus", "TMA journal", "ZeitFenster", "Helix", "Mädchen", "efi", Evangelische Zeitung u.a.) und in den Internetdiensten des Westdeutschen Rundfunks "WDR.de" sowie des Goethe-Instituts "goethe.de".

Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.