Professur für Religionsdidaktik

Janine Kuropka hielt die diesjährige JURE Keynote.
Mit einer besonderen Auszeichnung kehrte die Professur für Religionsdidaktik von der gemeinsamen Konferenz der EARLI SIG 13 Moral and Democratic Education und SIG 19 Religions and Worldviews in Education zurück, die vom 3. bis 5. Juni in Kristiansand (Norwegen) stattfand.
Janine Kuropka wurde ausgewählt, die diesjährige JURE Keynote zu halten. Mit dieser Auszeichnung würdigt die European Association for Research on Learning and Instruction (EARLI) herausragende Forschungsarbeiten von Nachwuchswissenschaftler:innen. In ihrem Vortrag stellte sie Ergebnisse zu sozialpsychologischen Faktoren vor, die Einstellungen von Schüler:innen gegenüber Muslim:innen beeinflussen.
Insgesamt war die Professur mit vier wissenschaftlichen Beiträgen auf der Konferenz vertreten. Frederike Gabelt präsentierte ihre Forschung zur Bedeutung religiösen und politischen Wissens, von Motivation sowie Einstellungen für die Urteilsbildung von Schüler:innen. Prof. Dr. Alexander Unser und Jonas Bonke stellten Ergebnisse zum Zusammenhang zwischen diagnostischer Urteilsgenauigkeit und Unterrichtsqualität im Religionsunterricht vor. Darüber hinaus präsentierte Jonas Bonke seine aktuelle Forschung zu Einstellungen gegenüber Atheist:innen.
Die gemeinsame Konferenz der beiden EARLI-SIGs zählt zu den wichtigsten internationalen Foren für Forschung an den Schnittstellen von moralischer Bildung, Demokratiebildung sowie Religion und Weltanschauung in Bildungsprozessen. Sie bringt Wissenschaftler:innen verschiedener Disziplinen zusammen, um aktuelle Herausforderungen einer pluralen und demokratischen Gesellschaft zu diskutieren. Die Beiträge der Dortmunder Arbeitsgruppe knüpften an diese Fragestellungen an und boten vielfältige Anknüpfungspunkte für den internationalen wissenschaftlichen Austausch.




